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4. - 6. JUNI 2015 DONAUINSEL WIEN

4. - 6. JUNI 2015 - DONAUINSEL WIEN

Warum muss man Bühnen auf einem Rockfestival hochtrabende Namen geben, was hat das Ganze mit Sigmund Freund und Klimt zu tun und wer zum Teufel ist Joachim Luetke?

ROCK IN VIENNA hat einen eigenen Anspruch in Sachen Qualität.
Künstler, Komfort, Sauberkeit – all das sind Dinge wo wir versuchen, neue Standards zu setzen, und so gibt es z.B. bei uns nur WASSERTOILETTEN und keine Dixies.
Im Gegensatz zu etablierten Festival zeichnen wir unser Setup auf einem weißen Blatt Papier. „From Scratch“ wie der Amerikaner sagt. Anstrengend, weil alles neu gemacht werden muss, keine Erfahrungswerte vorhanden sind und doch:

DIE CHANCE Neues zu kreieren und, wir geben´s zu:
Auch unsere Spinnerein und Leidenschaften Ausdruck zu verleihen. 

LEIDENSCHAFT: Das Schlagwort für uns! Was hat Österreich groß gemacht? Leidenschaft in vielen Bereichen. Viele Menschen haben sich weltweit von Österreich aus einen Namen gemacht, haben Dinge entdeckt und kreiert und Geschichte geschrieben.
Künstler, Wissenschaftler; Maler, Dichter und Denker... – verbunden durch den besonderen Einsatz für das eigene Tun.

MIND & SOUL: 2 Dinge die sich nicht ausschließen, 2 Dinge die wir alle aber auch ein Festival wie ROCK IN VIENNA haben sollte.

SOUL: Kunst braucht Seele, Herzblut und da ist sie wieder LEIDENSCHAFT!
Deswegen braucht auch ein vernünftiges Festival Seele und deshalb kann man auch einer Bühne diesen Namen schenken!

MIND: Verstand sollte auf einer Veranstaltung reichlich vorhanden sein.
Sicherheit, ein „kurzes Wege“ Konzept, neue Ideen....

Warum FREUD und wieder diese Klimt Tante?
Seit 1995 haben sich die Krankenstände wegen psychischer Krankheiten fast verdoppelt! Nie war unsere Psyche so vielen Eindrücken und stressigen Situationen ausgesetzt wie heute.

SIGMUND FREUND hat die Psychoanalyse erfunden. Tools, die wir heute notwendiger benötigen als jemals zuvor.
Am 4. Juni 1938, also 77 Jahre vor unserem ersten Festivaltag wurde Freud von der SA ausgewiesen. Mehr als ein Grund Sigmund Freund eine Bühne zu widmen!!

GUSTAV KLIMT gilt als einer der Begründer des österreichischen Jugendstils, der auch international hohe Anerkennung erfährt. Zu Klimts Lebzeiten war das nicht immer so: Ein Kontroverser, verachtet und gleichzeitig geliebt, Reibungsflächen bietend. Für uns eigentlich der Inbegriff des Rock´n Roll und deshalb der diesjährige Patron unserer Mindstage! Die Synchronizität mit dem Lifeball ist unbeabsichtigt.

JOACHIM LUETKE:
Der Metalklimt unserer Zeit. Ein rastloser Charakter, Productiondesigner des Kurzfilms Copy Shop der für den Oskar nominiert wurde, hat diverse andere Preise abgeräumt und ist vor allem eines: Künstler aus LEIDENSCHAFT, tief im Rock und Metal verwurzelt, Coverkünstler für Metalgrössen wie Dimmu Borgir, Arch Enemy, Rage, Kreator und Pain.
Er meint dazu:“ Unsere Adele war bereits explodiert, als wir die ersten Aufnahmen von Conchita als eben diese sahen.
Nach kurzem Überlegen haben wir uns dann doch entschlossen, unser Konzept und den Spirit beizubehalten und die Adele-Fragmente über eine "Industrial-Wall" explodieren zu lassen. Das Gegenstück – Sigmund Freud – sollte sich eher herausschälen  aus industriellen Versatzstücken wie Maschinenteile und Rolltore. Diese symbolisieren die Vielschichtigkeit des Unbewussten, die Ratio, die wissenschaftliche Analyse. Dennoch ist auch er fragmentiert, gleichsam zerrissen, aber auch durchdrungen von Bruchstücken aus Adeles Jungendstil-Ornamenten.

Strukturierte Analyse trifft auf überbordende, grenzenlose künstlerische
Schöpfungskraft: Auf LEIDENSCHAFT!
Genau das soll ROCK IN VIENNA sein!
Ob wir zu viel von unserem Publikum erwarten? Nein.
Leidenschaft teilt sich mit.
Die Liebe zu unserer Musik spiegelt sich im ganzen Design wieder und unser Publikum wird das verstehen. Ganz sicher!“